Angeblich soll Galileo Galilei den berühmten Satz geprägt haben: "Und sie bewegt sich doch." Neuste Forschungen zeigen aber, dass dies eigentlich eine urbane Legende ist. Auch sein Bild vom Sonnensystem ist mittlerweile widerlegt worden. Galilei ging von kreisförmigen Umlaufbahnen aus. Die elliptischen Bahnen, die auch schon zu seiner Zeit bekannt waren, waren für ihn Mumpitz und passten einfach nicht in sein Weltbild, auch wenn seine kreisförmigen Umlaufbahnen die Welt nicht so korrekt erklären konnten wie die böse Konkurrenz. Aber darum geht es auch nicht in dem Brettspiel von Tomáš Holek, hier entdecken und erkunden wir den Nachthimmel. Wie das funktioniert und ob uns das Spiel, welches bei Frosted Games erschienen ist, gefällt, erfahrt ihr in der Review.
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Zugegebenermaßen, war es ja immer so, dass der Konsens herrschte: Mit der SPIEL in Essen fängt der neue Brettspiel-Jahres-Zyklus an. Dass dieser nicht in Stein gemeißelt ist, zeigt allein schon unsere Jahreszählung. Das fängt ja dummerweise am 1.1. eines jeden Jahres an, aber auch schon die Spiel-des-Jahres-Jury hat ihren eigenen hochheiligen Zyklus, beginnend mit dem 01.04. Und ihr seht schon, worauf ich hier hinaus möchte: Die Berlin Brettspiel Con ist für mich eigentlich der neue Startschuss in die Spielesaison. Punkt. Wer anderer Meinung ist, hat einfach Unrecht. 😏
Hier folgt mein (nicht ganz) unparteiischer Con-Bericht
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Es gibt Brettspiele, die erklären sich in fünf Minuten und fesseln einen dann für Monate. Am Goldenen Fluss von Keith Piggott und erschienen bei KOSMOS gehört für mich genau in diese Kategorie. Das Spiel schlägt einen ganz anderen Weg ein: keine komplexen Tableau-Mechaniken, kein stundenlanges Grübeln (außer natürlich bei den Mitspielenden), kein ständiges Nachschlagen in den Regeln und kein verpflichtender VHS-Abendkurs zur Ikonografie. Stattdessen eine Handvoll Regeln, ein goldfarbener Fluss und ein Würfel, der einem das Leben leicht oder schwer machen kann. Was Am Goldenen Fluss so besonders für mich macht, erfahrt ihr in dieser Review.
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Am Ende des Jahres immer das gleiche Spiel: Wer hat in dem letzten Jahr überzeugt und wer nicht? Wer hat gut gekünstelt und wer hat uns überrascht. Und dann ist da noch der schlimme Verrat!
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Die ersten Spiele sind nicht nur gespielt, sie werden auch in der neuesten Folge besprochen. Zudem gibt es auch noch eine Kleinigkeit für alle, die brav dem Podcast folgen.
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Zack, gestern noch den Oscar bekommen und heute schon tot – so startet das neue Abenteuer in der Masters of Crime Serie. Dieses Mal verschlägt es uns nach Hollywood, wo wir den Tod der Schwester unseres Bandenchefs aufklären müssen. Was ist mit ihr passiert? Wurde sie ermordet? Gibt es überhaupt einen Mord? All das klären wir in unserer Review zum neuesten Spiel Hollywood von Lukas Setzke, Martin Student und Verena Wiechens erschienen bei Kosmos.
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Stichspiele gibt es viele und scheinbar spalten sich daran auch die Geister. Für manche kann es nicht genug davon geben. Andere Spielende laufen lieber weg, als ein Stichspiel zu spielen. Und ihr vermutet es schon richtig: Auch Cat in the Box ist ein Stichspiel. Allerdings hebt sich das Kartenspiel von Muneyuki Yokouchi hier deutlich ab und bringt dann doch den ein oder anderen Twist in das Stichspiel-Genre. Was das bei Pegasus erschienene Kartenspiel besonders macht, erfahrt ihr in unserer Review. Ach ja, und es versteht sich von selbst, dass bei den Arbeiten zu diesem Artikel keine Katzen verletzt wurden.
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Kaum begonnen, ist die SPIEL 2025 auch schon wieder Geschichte. Für vier Tage war Essen der Ort, an dem die weltweiten Brettspiel-Begeisterten sein mussten, oder wo der Brettspiel-Plus der Welt schlug. Und jetzt, gut eine Woche später, nachdem der Staub der neuen Brettspiele sich etwas gelegt hat, wird es auch einfach mal Zeit, einen Rückblick zu wagen. Viel Spaß beim Lesen.
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Dieses Jahr haben wir uns gedacht: Warum einen Podcast im Vorfeld der SPIEL aufnehmen? Lass uns doch einfach mal abends die Mikros auspacken und ein wenig über den Tag auf der SPIEL und den vielleicht kommenden Tag sprechen. Klar, da sprechen wir natürlich nicht immer über die Brettspiele, sondern über Menschen und Situationen.
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Perspectives (Blaue Box) ist nun nichts Neues mehr. Das Perspectives-Spielprinzip konnten wir schon in einer orangefarbenen Box bewundern und ich war damals sehr angetan von dem Konzept. Jetzt gibt es einen zweiten Teil. Wieder ist die Box gefüllt mit drei unterschiedlichen Fällen. Was die Box indessen kann und wie uns die Fälle gefallen haben, das erfahrt ihr in der nachfolgenden Review zum ungewöhnlichen Ermittlungsspiel von Matthew Dunstan und Dave Neale.
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Wenn ich sage, dass das kooperative Deduktionsspiel Bomb Busters von Hisashi Hayashi bei uns überraschend eingeschlagen ist wie eine Bombe, dann klingt das zwar wie ein zu gewolltes Wortspiel. Es entspricht aber der Wahrheit, und in unserer Review erklären wir euch gerne, wieso das so ist.
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Ach ja, die Wissenschaft und ihre Wissenschaftler oder in diesem Falle ihre Wissenschaftlerinnen scheinen sich hervorragend für Brettspiel-Themen zu eignen. Wir waren mit Newton schon in Europa unterwegs, haben Auf den Wegen von Darwin Arten entdeckt und katalogisiert. Nun begeben wir uns Auf den Wegen von Marie Curie in die wunderbare Welt der Kernphysik. Dabei orientiert sich das Brettspiel stark an dem schon erwähnten Auf den Wegen von Darwin, was auch kein Wunder ist, steht ja auch der gleiche Verlag auf der Schachtel. Allerdings unterscheidet sich nicht nur der Autor – Florian Fay – sondern auch die Spielmechanik und das Spielerlebnis sind anders. Was Auf den Wegen von Marie Curie anders, besser oder schlechter macht, das erfahrt ihr in der Review zum Brettspiel.
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Einmal im Jahr muss man sich zurücklehnen und das vergangene Jahr einfach mal Revue passieren lassen. Wir nutzen die Chance, um unsere Brettspielerunde Brettspiel Awards zu vergeben.
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70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt, und dass die Tiefsee schwieriger zu erforschen ist als das All, ist eigentlich auch allgemein bekannt. Auch wenn das Wasser also eine einnehmende Rolle in unserer Umwelt spielt, ist es in der Brettspiel-Welt eher ein U-Boot-Thema. Gelegentlich taucht mal ein Brettspiel mit diesem Thema auf. Nun ist es wieder so weit und mit Endeavor: Die Tiefsee taucht ein solches Brettspiel mit Wasser und sogar mit UNTERwasserthema auf. Wie sich das Brettspiel von Carl de Visser und Jarratt Gray dabei schlägt oder ob es sogar notwassern muss, das erfahrt ihr in der Review zu dem Brettspiel, das bei Frosted Games bzw. Board Game Circus erschienen ist.
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In der Welt der Filme ist es bis jetzt noch keinem Film so richtig gelungen, eine Videospiel-IP gut umzusetzen und damit auch erfolgreich zu sein. In der Welt der Brettspiele ist dies ein zweischneidiges Schwert: Einige Umsetzungen sind durchaus erfolgreich und einwandfrei umgesetzt bzw. fangen den Geist des Videospieles perfekt ein, andere Brettspiele sind einfach nur Murks und können da dann weder spielerisch noch thematisch wirklich überzeugen. Nun lag Skyrim: Das Abenteuerspiel auf dem Tisch und es muss sich zeigen, ob es zu den guten Videospielumsetzungen zählt oder zu der anderen Seite. Ach ja, und ob es ein gutes Brettspiel ist, wollen wir ja auch noch wissen.
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