300 Worte zu Brettspielauszeichnungen

300 Worte zu Brettspielauszeichnungen

Ich möchte in diesem kurzen Beitrag ein klares Plädoyer für Preise und Auszeichnungen im Bereich der Brettspiele abgeben. Der Preis mit der größten Außenwirkung ist wohl mit großem Abstand “Spiel des Jahres”, verliehen wird er von der Jury des Spiel des Jahres e.V.. Jedes Jahr wird hier ein Spiel ausgezeichnet, das sich besonders dafür eignet, Gelegenheitsspielern einen einfachen Einstieg in das Hobby Brettspiele zu bieten und diese als Kulturgut einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Auch wenn wir nicht immer mit den ausgewählten Spielen einverstanden sind, müssen wir doch sagen, dass die Jury ihren Job sehr gut macht. Die ausgewählten Spiele kann man immer sehr gut zu absoluten Nichtspielern mitnehmen und die sind dann oft überrascht, was es da so alles gibt. Auch ist die Verleihung der Auszeichnung jedes Jahr einer von zwei Terminen, an denen Brettspiele in den klassischen journalistischen Medien mal fast flächendeckend erwähnt werden. Das ist ebenfalls wichtig, um Nicht-Spieler zu erreichen und neugierig zu machen.

Das andere Event, bei dem Brettspiele dort auftauchen, ist die SPIEL in Essen, auf der auch der Deutsche Spielepreis verliehen wird. Anders als Spiel des Jahres wird diese Auszeichnung nicht von einer Jury, sondern von den Spielern selbst vergeben, indem die Community für ihre Lieblingsspiele abstimmen kann. Das halte ich für wichtig, denn der Preis ergänzt die Spiel des Jahres Auszeichnung um eine Auszeichnung von Vielspielern für Vielspieler. Hierdurch können ganz andere Spiele gewürdigt werden und zu einer größeren Wahrnehmung in aller Welt gelangen. Gerade für kleine Verlage kann das den entscheidenden Kick geben.

Beide Preise haben ihre Berechtigung und beide Preise bringen der gesamten Community einen Mehrwert. Einen Mehrwert in Form von neuen Brettspielbegeisterten, einen Mehrwert in Form von aufstrebenden Verlagen, die dadurch neue tolle Spiele auf den Markt bringen können und eine vermehrte öffentliche Wahrnehmung von Brettspielen als Kulturgut.


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